Waseberg

Es ist der Klassiker unter den Anstiegen in Hamburgs Westen: Der Waseberg. Nicht nur bei den Profis im Rahmen der Cyclassics ist er Scharfrichter, sondern auch über die Form der Hobbyfahrer.

Der Anstieg Waseberg

Von der Elbe bis zum höchsten Punkt ist es ein Höhenunterschied von 76 Metern, kein Riese, aber auf den knapp 500 Meter langen Anstieg müssen 60 Höhenmeter überwunden werden, was eine durchschnittliche Steigung von 12 Prozent bei einer maximalen Steigung von 16 Prozent entspricht.

Die Umgebung des Wasebergs

Der Waseberg befindet sich mitten in Blankenese. An dessen „Gipfel“ zum einen der Anstieg „Zum Eiland“ endet und zum anderen der Weg zur Rissener Landstraße führt. Die Anfahrt erfolgt einzig über die Straße direkt entlang der Elbe.

Die Strecken mit dem Waseberg

Der Waseberg kann ideal in alle Runden eingebaut werden, die über den Kösterberg führen. Einfach an der Bushaltestelle rechts zur Elbe abbiegen, unten wieder links und dann die zweite wieder links und schon ist man mitten im Anstieg.

Tipp der Cyclisten zum Waseberg

Das erste mal ist er wirklich schrecklich, aber mit der Zeit verliert er seinen Schrecken, da er kalkulierbarer wird. Und es kann auf Rekordjagd gehen. Bei Strava liegt die Bestzeit bei sagenhaften 44 Sekunden. Wir brauchen zwischen 60 und 100 Sekunden.

Und wenn er seinen Schrecken verloren hat, kann der Anstieg auch wunderbar als Ort für ein hartes Intervalltraining genutzt werden. Ich habe Blogs gelesen, in denen Sportler um die 50 mal das Ding hochgefahren sind. Das sind bei knappen 60 Höhenmetern in Summe auch um und bei 3000 Höhenmeter. Die Alpen sind also gar nicht so weit weg. Der einzige Nachteil ist, dass es keine wirkliche kurze Runde gibt. Die beste die mir einfällt ist den Waseberg hoch, dann links Richtung Kösterberg, dort den Gegenanstieg hoch bis zur Busstation und dort links runter in den Falkensteiner Weg und dann ist man ja quasi wieder am Fuße des Wasebergs – vielleicht probieren wir das mal aus 😉

Patrick Verfasst von:

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