Was beim Rennradtraining mitnehmen, damit die Tour kein schlechtes Ende nimmt?

Was beim Rennradtraining mitnehmen?

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Ausfahrten über 60km und mehr bei denen ich tatsächlich einen Rucksack mit hatte, war natürlich völlig übertrieben, deswegen hier eine Liste mit Dingen, die Ihr bei Eurem Rennradtraining mitnehmen solltet. (Helm, Schuhe, Brille und Kleidung mal vorausgesetzt)

Für das Rad

GrundlagentrainingGanz wichtig ist es auf Pannen vorbereitet zu sein. Am häufigsten kommt ein Platten vor, entsprechend sind Ersatzschlauch, Reifenheber und Minipumpe absolutes Pflichtzubehöre, welches ihr beim Rennradtraining mitnehmen sollet. Da ein Unglück selten allein kommt, empfiehlt es sich ein paar Flicken und die Paste mitzunehmen.

Recht selten kommen ja auch andere Pannen vor, dafür sind die Minitools unverzichtbar. Das Tool sollte über verschiede Imbusgrößen und einer kleinen Fläche zur Speichenmontage verfügen. Damit lassen sich die meisten Pannen unterwegs ganz gut beheben. Ein Kettennieter hört sich sinnvoll an, ist er aber nur, wenn auch ein Ersatzglied oder Stift mitgeführt wird. Ein Kettenriss ist mittlerweile sehr sehr selten, da sind verbogene Speichen oder lockere Anbauteile deutlich wahrscheinlicher.

Zusammegefasst:

  • Ersatzschlauch
  • Pumpe
  • Flicken
  • Multitool
  • Reifenheber

Verpflegung für das Rennradtraining

Es gehört immer eine Trinkflasche ans Rad. Es gilt die Faustformel, dass circa eine Flasche in einer Stunde getrunken werden sollte. Plant Ihr also eine 60km Runde, sollten es zwei Flaschen sein. 70-80km schafft man bei normalem Wetter auch noch mit zwei Flaschen, wenn es warm ist, muss eine dritte her oder in der Routenplanung geschaut werden, wo die Flaschen aufgefüllt werden könnten.

Neben dem Trinken ist das Essen besonders wichtig. Nach um und bei einer Stunde sind die Energiereserven des Körpers aufgebraucht und es werden entweder die Fettreserven vom Körper herangezogen oder es muss nachgelegt werden. Geeignet ist theoretisch alles mit einem recht hohem Energiegehalt und was leicht verdaulich ist. Ob es jetzt der Spezialriegel, ein Müsliriegel oder auch ein Stück Küchen hängt von der persönlichen Vorlieben ab. Auch die klassische Banane oder etwas Honig können gute Dienste leisten. Wichtig ist, dass ihr den Snack Eurer Wahl bei einem längeren Rennradtraining mitnehmen solltet. Und natürlich je länger, desto mehr. Bei mir persönlich ist es so, dass ich für 60km keine Verpflegung benötige, wenn ich ausreichend trinke, bei allen Distanzen darüber muss ich alle 60 Minuten eine Kleinigkeit zu mir nehmen.

Zusammegefasst:

  • 1 Trinkflasche je Trainingsstunde (Plan für das Auffüllen)
  • Ab 60 Minuten Verpflegung, ebenfalls grob mit einer Einheit je Stunde oder 90 Minuten kalkulieren

Für den absoluten Notfall

Mit bis zu 80km/h auf dünnen harten Reifen und eine Plastikschicht auf der Haut, da sollte auch für den absoluten Notfall vorgesorgt sein.

  • Handy (!)
  • etwas Geld – egal ob für Taxi, „Trinkgeld für einen Helfer“ oder für die Cola an der Tanke.
  • Ein Zettel/Brosche/Armband oder was auch immer mit Kontaktdaten von Freunden/Familie drauf. Die können im Ernstfall informiert werden und weitere Informationen liefern.

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