Vorbereitung Triathlon: Radfahren

Für die meisten Sportler wird die Radfahrdisziplin beim Triathlon die leichteste sein. In Hamburg sind es bei der Sprint- bzw. Volksdistanz nur 20 Kilometer, bei der Olympischendistanz immerhin 40 Kilometer – beides Distanzen, die mit etwas Übung gut und locker zu schaffen sind.
Wer also dieses Jahr schon Kilometer auf dem Rad gesammelt hat, braucht sich meiner Meinung keine Sorgen um die Radstrecke beim Triathlon zu machen, nach der Vorbereitung zum Velothon und dem Trainingslager im Harz habe ich den Radpart in den Wochen vor dem Triathlon etwas vernachlässigt und mich wenn mehr auf kurze und schnelle Koppeltrainingseinheiten konzentriert.

Radstrecke beim Triathlon Hamburg

Bei der diesjährigen Sprintdistanz halte ich die 20 Kilometer allerdings gar nicht für so einfach, da zwei „Anstiege“ enthalten sind, die doch ordentlich Körner kosten können.

Anstieg Palmalie

Vom Fischmarkt kommend geht es Richtung Altona über einen knappen Kilometer bergan. Das unangenehme ist, dass es zunächst am Fischmarkt wirklich steil ist und dann zwar flacher wird, sich dafür aber ordentlich hinzieht. Nach längeren Touren in die Vier- und Marschlande und in die Harburger Berge haben wir diese letzte Anstrengung schon oft verflucht. Für den Triathlon würde ich empfehlen hier in einem leichten Gang hochzukurbeln und die Kraft für die geraden Strecken aufzusparen.

Gegenanstieg Teufelsbrück

Nach der Wende in Teufelsbrück geht es auf der Elbchaussee zurück Richtung Innenstadt den Gegenanstieg Teufelsbrück hinauf. Kurz und giftig charakterisiert das Stück ganz gut, auch der Anstieg zieht sich etwas, erst ab Halbmondsweg geht richtig flach weiter. Bei den Cyclassics ist der Gegenanstieg oft die Sprintwertung der Profis gewesen 😉 Das gute an der Geschichte, jetzt liegen nur noch 9 Kilometer rein flache oder abschüssige Strecke vor einem – also auch hier wieder, im lockeren Gang hoch und dann Tempo machen.

Taktik Triathlon Radfahren

Die Strecke ist natürlich schaffbar, aber es stellt sich die Frage nach der richtigen Taktik um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Beim Sprint ist beim Schwimmen, das ja in etwa zwischen 10 und 15 Minuten absolviert werden kann kein großer Zeitgewinn zu erzielen. Beim Laufen ist der Unterschied zwischen einen Schnitt von 6 Minuten je Kilometer zu einem fünfer Schnitt ebenfalls nur fünf Minuten. Beim Radfahren sind größere Zeitvorteile zu erreichen. Bei einem 30er Schnitt bin ich 40 Minuten unterwegs, bei einem 40 nur noch 30 und bei einem 20er eine ganze Stunde. Hier können mit weniger Trainingsaufwand wertvolle Minuten zum persönlichen Ziel gut gemacht werden. Es lohnt sich also, ein paar Trainingseinheiten auf kurze schnelle Strecken einzulegen, im Idealfall mit kurzen giftigen Anstiegen, die gut im Sprint zu nehmen sind.

Patrick Verfasst von:

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