Rund um Ascheffel 2015

Rund um Ascheffel 2015

Das war also die doppelte Premiere in diesem Jahr: Das erste Rennen für die Cyclisten Altona und das erste Kriterium für Felix – der uns bei Rund um Asketen 2015 vertreten hat.

Alles eine Spur kleiner

Das erste Sympathische an dem Rennen: Die Startzeit. Kurz vor 16.00 Uhr für die etwas über 80 Jedermänner (und eine Frau) ist wirklich human. Der Vormittag entsprechend entspannt und erst gegen Mittag ging es gen Norden.

Von der Autobahn haben wir uns erstmal verfahren, aber als wir endlich wieder etwas Internet hatten, konnte der Fehler schnell erkannt und korrigiert werden. Gegen 14.00 Uhr waren wir dann in Ascheffel, da das Hinterrad im Kofferraum Luft verloren hat, haben wir uns für die Variante – erst Startunterlagen und dann Reparatur. Also hin zu einem Streckenposten und gefragt, wo denn der Anmeldebereich sei. Er meinte um die Ecke und dann 100 Meter, dort wäre Start und Ziel und bestimmt auch der Anmeldebereich – recht hatte er! Das Ziel war nicht zu übersehen und irgendwo stand ein kleines Zelt, indem Felix schnell und freundlich die Unterlagen ausgehändigt wurden – klein bedeutet eben oft auch freundlich, nett und entspannt. Insgesamt ist das ganze drumherum nicht vergleichbar mit unseren bisherigen Rennen in Hamburg, Berlin, Göttingen und Münster. Die Zuschauer waren allesamt direkte Familienmitglieder oder Freunde, die Fahrer in einem der 13 Rennen in den unterschidlichen Klassen begleiteten – dabei war besonders auffällig, dass alle das ein oder andere Ersatzrad in der Hand hatten – ich war als Begleitung schlecht vorbereitet.

Rennvorbereitung für Rund um Ascheffel 2015

Anschließend ging es zurück zum Auto und der kaputte Reifen wurde gewechselt. Dabei stellte sich heraus, dass wohl ein Stücke von der Felge/Speiche den Schlauch zerstörte. Wir haben versucht das so gut es ging zu beheben, ein etwas ungutes Gefühl blieb – aber alles hielt. Felix fuhr sich dann warm und seine Begleitung schaute sich die anderen Rennen an.

Rund um Ascheffel
Panne beheben

Kriterien – haben viele Vorteile

Insgesamt 13 Rennen wurden in Ascheffel auf dem 16 Kilometer langen Rundkurs ausgetragen. Meistens liefen drei bis vier Rennen parallel, was bei einer Rundunzeit von etwa 25 Minuten bedeutet, dass alle 5 Minuten ein Rennen vorbeikommt und alle 25 Minuten auch eine Siegerehrung stattfindet. Nach 1o bis 15 Minuten waren wir im Modus drinnen und konnten die Rennen wirklich gut nachvollziehen, dass hat wirklich Spaß gemacht. Nicht so lustig war, dass einer der Sieger nicht zur Siegerehrung gekommen ist, an sich schon ein Schlag ins Gesicht für die Veranstalter, die Rund um Ascheffel 2015 mit wirklich viel Liebe und Engagement umgesetzt haben. Noch schlimmer wurde es, dass er sich zum Ende des Events bitterlich beim Moderator beschwerte, dass er um SEINE Siegerehrung betrogen worden wäre – peinlicher geht es kaum – aber zurück zum Rennen, welches dann auch gestartet wurde.

Rund um Ascheffel 2015

Jedermannrennen Rund um Ascheffel 2015

Felix startete aus dem Mittelfeld und fuhr die erste Runde im Hauptfeld mit, welches bis zum Ende der ersten Runde auch anführte. Als es zum ersten mal in Ascheffel bergan ging, starteten die Angriffe von hinten, denen er aufgrund seiner Führungsposition nicht nachsetzen konnte. So dauerte es ein wenig, bis er eine gut funktionierende Gruppe fand, mit der er die folgenden 1,5 Runden zusammenfuhr und mit der zweiten großen Gruppe in Ziel kam. Für das erste Rennen dieser Art, bei dem es mehr um die Platzierung als um den Durchschnitt ist, ein gutes Ergebnis und wichtige Erkenntnisse für einen der vorderen Startblöcke bei den Cyclassics.

Die ersten drei Plätze haben drei Fahrer aus einem Team unter sich ausgemacht und das in beeindruckender Art und Weise – sie konnten schnell fahren, ob es klassische Jedermänner waren, sei mal dahingestellt.

Rund-um-ascheffel-2015-runde-2

Was bleibt

Felix hat sein erstes Kriterium mit Bravour gemeistert, es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein. Gleichzeitig hat mir Rund um Ascheffel 2015 mal wieder gezeigt wie vielseitig Radsport ist. Neben den riesen Events wie Cyclassics und Velothon, den mittleren wie Göttingen, Rund um Köln oder Münster gibt es eben auch die RTF-Szene mit mehreren tausend Teilnehmern am Wochenende halt auch die Lizenzrennen mit einem hohen organisatorischen Aufwand bei relativ geringen Teilnehmerzahlen. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen.

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