Rückblick 2016 – mein Sportjahr 2016

Weihnachten ist vorbei, Silvester steht vor der Tür – nun ist wirklich die richtige Zeit auf die letzten 12 Monate aus sportlicher Sicht zurückzuschauen. Was waren die Highlights, wie lief das Training im Sportjahr 2016 und was kann im neuen Jahr besser werden?

Die Highlights 2016

Der erste Triathlon in Hamburg

Der schwimmende Start in der Alster.
Der schwimmende Start in der Alster.

Ich war schon mächtig aufgeregt, als ich am Start am Jungfernstieg stand und wirklich in die kalte Alster reingesprungen bin. Ähnlich wie der Start in Hamburgs Wahrzeichen war auch der weitere Verlauf sehr aufregend und spannend, und es wird ja nicht der letzte Triathlon gewesen sein. Auch wenn es am Anfang nur die Sprintdistanz war, ich war nach den knappen 1,5 Stunden kaputt und glücklich und freue mich schon jetzt auf die Neuauflage in 2017.

Cyclassics und Velothon mit neuen Bestzeiten

Kurz vor dem Ziel der Cyclassics 2016
Kurz vor dem Ziel der Cyclassics 2016

Im Sportjahr 2016 sind wir nur zwei Radrennen gefahren. Beides alte Bekannte, die mit wenig Neuerungen aber vielen bekannten Vorteilen in 2016 daherkamen. Das Rennen in Berlin haben wir mit einem Familienwochenende kombiniert und durch die Hauptstadt ging es bei bestem Wetter und idealen Bedingungen in einer neuen Bestzeit. Hier stimmte dieses Jahr einfach alles.
Nicht sehr viel anderes erging es mir/uns in Hamburg. Zwar hat es nicht ganz geklappt, dass wir durchgängig zusammengeblieben sind, aber Dank der Unterstützung durch Felix reichte es auch bei den Cyclassics für eine neue persönliche Bestzeit auf der 100km Strecke. Und das obwohl der Trainingszustand nicht ganz optimal war.
Für das neue Jahr soll es bei den Cyclassics mal die lange Strecke werden, weitere Pläne sind noch in der Mache 😉

Rennradwochenende im Harz

Auf dem Weg zum Gipfel - am Brocken blieb Luft für Späße ;-)
Auf dem Weg zum Gipfel – am Brocken blieb Luft für Späße 😉

Erst holperte die Planung für das Trainingslager 2016 im Harz, dafür wurde es dann umso besser. Statt im kalten und noch schneereichen April ging es im Juni ins nördlichste Gebirge Deutschlands. Hier wurden dann bei bestem Wetter und Laune ordentlich Kilometer und Höhenmeter gesammelt – irgendwann mag ich auch den Wurmberg 😉 Da freue mich auf die dritte Auflage in 2017.

Zwei mal Halbmarathon

Startblock zum 36. Berlin Halbmarathon - irgendwo in der Ferne geht es los...
Startblock zum 36. Berlin Halbmarathon – irgendwo in der Ferne geht es los…

Der Berlin Halbmarathon: Es war das erste Highlight des Jahres und neben dem Triathlon auch der beste Wettkampf des Jahres. Der Halbmarathon in Berlin. Eine wirklich große Veranstaltung mit phantastischer Stimmung und einer tollen Strecke durch Berlin. Auf das Rennen hatte ich mich 10 Wochen lang intensiv vorbereitet und das Training zahlte sich aus. Mit einem Schnitt von 5:05 war es mein mit Abstand schnellster Halbmarathon.

Der zweite Halbmarathon des Jahres bildete zugleich den Abschluss vom Sportjahr 2016. Der PSD Halbmarathon in Wandsbek startete zum dritten und zum zweiten mal mit mir. Mit schon deutlich müden Beinen durch die Saison und die direkte Vorbereitung ging es am Sonntagabend los, aber auch hier zog mich die Stimmung und die Begleitung durch meinen Arbeitskollegen ins Ziel, welches ich mit einem Schnitt von 5:20 erreichte, eine Zeit, mit der ich völlig zufrieden war.

Abwechslung mit kleinen Rennen

Zieleinlauf bei der Mottenburger Meile 2016 an der Elbe
Zieleinlauf bei der Mottenburger Meile 2016 an der Elbe

Kleine Rennen bieten eine wundervolle Abwechslung zum Trainingsalltag. Beim Radfahren sind sie nicht so verbreitet, da sind es eher RTFs (von denen wir in diesem Jahr keine gefahren sind), im Laufsport schon mehr, weil die Organisation doch um einiges leichter ist. Ich möchte den B2Run im Volkspark mit den Kollegen von moebel.de und die Mottenburgermeile besonders hervorheben, die beide die Motivation für das Training und die Wettkämpfe deutlich gesteigert haben. Im kommenden Jahr werde ich versuchen solche kleinere Rennen/Events noch mehr in meine Trainingsvorbereitung einzubauen, auch wenn es etwas mehr logistischen Aufwand bedeutet als einfach vor die Tür zum Laufen zu gehen.

Fazit für das Sportjahr 2016

Vier persönliche Bestzeiten (Cyclassics 100, Velothon Berlin 120, Sprintdistanz Hamburg, Halbmarathon) lassen ein breites Grinsen auf dem Gesicht entstehen. Das Sportjahr lief wirklich gut und was das wichtigste ist: Der Spaß und die Freude standen weiterhin im Mittelpunkt.

Die Trainingsstatistik für das Sportjahr 2016

Keine Bestzeit ohne Training. Durch den Halbmarathon und dem Triathlon hat sich das Training gerade im Sommer deutlich zu vorherigen Jahren unterschieden. Deutlich weniger Rad, mehr Laufen und erstmals mehr Schwimmen. Dass dennoch auch beim Radfahren Bestzeiten dabei waren, freut mich umso mehr.

Schwimmen

Neu im Programm. Am Anfang des Jahres stand bei meinem Training noch im Mittelpunkt die 500 Meter für die Sprintdistanz zu schaffen. Gleichzeitig habe ich versucht mich mit dem Kraulschwimmen anzufreunden. Als es langsam wärmer wurde ging es mit den Neo ins Freiwasser, was mir zugegebener Maßen deutlich besser gefällt als das Kachelzählen im Schwimmbad. In Summe kamen bei mir so um und bei 15.000 Meter zusammen, wobei über 5.000 in die zweite Hälfte des Jahres und schon in die Vorbereitung auf die Olympische Distanz 2017 einzahlen.

Radfahren

70km Runde durch die Haseldorfer Marsch
70km Runde durch die Haseldorfer Marsch

2.000 Kilometer – das ist nicht viel aber in etwa die Kilometerleistung von 2015. Zu den 2.000km auf dem Rennrad kommen noch ungefähr 2.500km durchs Pendeln zur Arbeit. In erster Linie ging es auf die bekannten Strecken im Westen Hamburgs und in die Harburger Berge. Hinzu kam das kilometerreiche Trainingslager im Harz und das ein oder andere Koppeltraining. Auf die 2.000 Kilometer verteilen sich circa 12.000 Höhenmeter.

Laufen

Beim Laufen habe ich mein Jahresziel von 1.200 Kilometern deutlich verfehlt. Aktuell stehen knappe 850 Kilometer auf der Habenseite, also gut 1/3 weniger als geplant und 200km weniger als in 2015. Gerade im Sommer sind die längeren Läufe doch immer seltener geworden und Distanzen zwischen 7 und 12 Kilometern immer häufiger. Am Anfang des Jahres zur Vorbereitung auf den Halbmarathon in Berlin, Anfang September und im November und Dezember wurden die Kilometer wieder mehr, bevor es in der Adventszeit aufgrund einer hartnäckigen Erkältung aus sportlicher Sicht wieder etwas ruhiger wurde.

Ausblick 2017

Der Marathon in Barcelona, die Olympische Distanz beim Triathlon Hamburg, die lange Strecke bei den Cyclassics. Das sind die Eckpfeiler der kommenden Saison, der Rest wird sich ergeben.

Projekt #sub4barcelona mit dem Marathon Barcelona im März 2017.
Projekt #sub4barcelona mit dem Marathon Barcelona im März 2017.
Patrick Verfasst von:

Schreibe den ersten Kommentar

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.