Projekt #sub4barcelona mit dem Marathon Barcelona im März 2017.

Projekt #sub4barcelona

Puhhh gerade erst ist mit dem Halbmarathon in Wandsbek das letzte größere Rennen der Saison geschafft, die Off-Season gerade in den ersten Wochen, da geht es naturgemäß schon an die Planung des nächsten (sport-)Jahres – verrückte Welt. Denn noch ist das Trainingsjahr 2016 gar nicht vorbei, es ist noch nicht die Zeit des Fazits, dennoch geht der Blick schon im Oktober nach vorne. Aber der Reihe nach.

Schon im Frühjahr sah ich etwas sehnsüchtig beim Hamburg Marathon zu – das muss ich noch mal machen, die Stimmung und Gefühl im Ziel, es scheint das Marathonfieber zu sein. Das Problem: der Hamburg Marathon liegt für mich mit Ende April schon immer etwas weit in der Rennradsaison und meist parallel zum wunderbaren Radrennen in Göttingen. Wenn man nach dem Marathon noch eine Regenerationszeit von 2 Wochen einplant ist es Mitte Mai bevor richtig Kilometer auf dem Rad gesammelt werden, also alles recht knapp für den weiteren Saisonverlauf. Außerdem könnte/sollte der Marathon vielleicht mit einem Familienausflug kombiniert werden, also richtete sich der Blick bei der Recherche nach einem sehr frühen Frühjahrsmarathon gen Süden.

Marathon Barcelona

Zuerst stand der Marathon Tel Aviv Ende Februar im Mittelpunkt der Recherche. Aber 4,5 Stunden Flug plus die zusätzliche Zeit für die Sicherheits- und Einreisekontrollen waren uns dann doch etwas viel. Alternativen mussten her und schnell rückte der Barcelona Marathon mehr und mehr in den Fokus.
Die Strecke des Barcelona Marathons ist ein schöner Innenstadtkurs, der zwar etwas hügelig (so schaut es auf Strava aus), aber in Summe doch wohl gut zu laufen ist. Die auffindbaren Bestzeiten bei Wikipedia sind mit 2:07 auf jeden Fall nicht deutlich langsamer als andere Stadtmarathons. Dazu Wetter, welches Mitte März schon Frühlingshaft sein sollte, eine Reisedauer von unter 3 Stunden – da passt alles. Unterkunft gesucht, Flug gebucht und angemeldet – dem Projekt Barcelona Marathon steht nichts mehr im Weg.

Sub4 in Barcelona?

War beim ersten Marathon mein einziges ernsthaftes Ziel halbwegs würdevoll ins Ziel zu kommen, muss und kann das Ziel für den zweiten Marathon etwas angehoben werden. In der Zwischenzeit bin ich schon drei Halbmarathons gelaufen, die die eigenen Lauffähigkeiten aufgezeigt haben. Einen Halbmarathon mit einem Kilometerschnitt von 5:05 (Berlin), einen mit 5:20 (Wandsbek) und den langsamsten mit 5:40 (ebenfalls Wandsbek im Jahr 2015). Um die magische Grenze von vier Stunden beim Marathon zu unterbieten, ist eben ein Schnitt von 5:40 nötig, also für mich durchaus im Bereich des Möglichen. Mein Ziel, auf das der Trainingsplan ausgelegt ist, ist allerdings 3:45:00, was einer Pace von 5:20 entspricht – auch das scheint mir nach dem HM im Herbst als durchaus realistisch.

Der Oktober wird jetzt noch locker trainiert, bevor es im November mit der gezielten Vorbereitung losgeht und im Januar der 10 Wochenplan nach Steffny startet.

Projekt #sub4barcelona startet.

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