Off-Season 2016

Off-Season ist klassischer Weise die Zeit zwischen zwei Saisons. Nicht verwunderlich das Begriff hauptsächlich in Nordamerika verbreitet ist und hier im Sprachgebrauch die Zeit zwischen dem Ende und dem Anfang einer neuen NBA, NFL oder NHL-Saison bezeichnet. Gerade bei Triathleten, aber auch anderen Ausdauersportarten, ist die Off-Season mittlerweile ein feststehender Begriff im Herbst, wenn der letzte Wettkampf bestritten, die Trainingseinheiten lockerer und die Blick schon auf das nächste Jahr fällt.

Meine Off-Season im Oktober

Ausblick bei den Elbbrücken bei einem 24k Lauf in der Off-Season
Ausblick bei den Elbbrücken bei einem 24k Lauf in der Off-Season

Meine ganz persönliche Off-Season begann Ende direkt nach dem Halbmarathon in Wandsbek. Für mich ging damit meine bisher längste und abwechslungsreichste Wettkampfsaison zu Ende und ich war zugegebener Maßen auch ganz froh darüber. Es fiel mir in der Vorbereitung zum Halbmarathon immer schwieriger die Motivation zu halten und auch im Training den nötigen Ehrgeiz zu zeigen.
Die Off-Season bestand bei mir aus viel Abwechslung und Einheiten auf die ich einfach Lust hatte. Mal war es ein 25 Kilometerrun in einem sehr wechselhaften Tempo, mal eine lange Ausfahrt mit dem Crosser um den Flughafen. Die Off-Season soll neben der Erholung auch die Lust und den Spaß an dem Sport in den Vordergrund zu stellen umso neue Kraft und Motivation zu sammeln.

Die Pläne für 2017

In der Off-Season im Oktober sind auch die Pläne für 2017 gereift. Im Mittelpunkt wird der Marathon in Barcelona und im Sommer die Olympische Distanz beim Hamburg Marathon stehen. Damit nicht genug, bei den Cyclassics 2017 soll erstmals die lange 155km Strecke in Angriff genommen werden. Die Lücken zwischen diesen Wettkämpfen werden sicherlich noch mit weiteren Events gefüllt. Es ist also genug zu tun und noch geht das alles ohne ganz strengen Trainingsplan. Mein Plan ist aktuell eher gröber gestrickt, mit dem Ziel jede Woche 30 bis 40 Kilometer in unterschiedlicher Zusammensetzung zu laufen. Tempo nach Lust und Laune, gerne öfter aber schon im Marathonwunschtempo von 5:20 – wenn es passt. Wenn es zum Laufen zu ungemütlich ist, geht es ins Schwimmbad zur Verbesserung der Swimmskills. Immerhin muss in einem Jahr 1,5 Kilometer geschafft werden.

Patrick Verfasst von:

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