Da lief die Marathonvorbereitung auf den Marathon Barcelona 2017 noch

Marathonvorbereitung – läuft gar nicht mehr

Was ist hier los? Im November und Dezember flogen die Kilometer nur so dahin. Mal locker, mal schneller – je nach Lust und Laune. Dann kam eine kurze Weihnachtspause und mit dem neuen Jahr sollte die dezidierte Marathonvorbereitung auf den Barcelona Marathon starten. Streng nach Steffny, 10 Wochen und dann sollte der Marathon in unter vier Stunden möglich sein. Es kam anderes.

Schon die ersten Einheiten des Jahres liefen etwas unrund. Dann kam der Orkan Axel und ich kämpfte mich gegen die Windböen mit Intervallen nach Hause – das war die letzte vernünftige Einheit. Danach ging es noch mal auf eine 25 Kilometer Runde, die war aber wohl schon ein Fehler, denn anschließend wurde die Probleme im Oberschenkel immer mehr. Richtig gehen – ging gar nicht mehr, Treppen? Ich nehme den Fahrstuhl und Radfahren war auch mehr Qual als Lust.

Dennoch versucht so viele Trainingseinheiten aus dem Trainingsplan wie möglich zu absolvieren, bis es vorletzten Donnerstag gar nicht mehr ging. Auf dem Plan standen lockere 15 Kilometer mit einem Schnitt von 6:10, eigentlich kein Problem, aber an dem Tag ging nichts. Selbst die Pace von 6:10 konnte ich nicht halten, die Kilometer an der Alster wurden immer langsamer. Nach 5 Kilometern und einem Schnitt von 6:23 bin ich entnervt in einen DriveNow-Wagen gestiegen und habe das Projekt #sub4barcelona an den Nagel gehängt. Seitdem 10 Tage auf das Lauftraining verzichtet, nur noch lockeres Stabi-Kraft-Training inklusive BlackRoll und ausgiebigen Dehnen. Dazu regelmäßig ins Schwimmbad, über die letzten 14 Tage die einzige Bewegungsart, die mir nicht wehtat.

Wie geht es weiter?

Mittlerweile sind die Schmerzen mehr oder weniger verschwunden und in meinen Beinen juckt und zuckt es nach Bewegung. Deswegen wird es wohl Sonntag oder Montag ein erstes lockeres Lauftraining geben. Und je nachdem wie es sich anfühlt, würde ich meinen Trainingsplan zur Marathonvorbereitung umstellen, mit dem Ziel in Barcelona das Ziel zu erreichen – Zeit egal. Mal schauen was die Beine zu dem Plan sagen.

Noch wären fünf Wochen Zeit zur Marathonvorbereitung. Bei einer so kurzen Zeit würde ich mich auf die langen Läufe konzentrieren und die schnellen kurzen Einheiten einfach nur kurz ohne schnell machen um den Körper nicht zu überlasten. Aber das ist Zukunftsmusik – erstmal wieder überhaupt einen Kilometer laufen.

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