Marathontraining

Marathontraining und Rennradauftakt

Das Marathontraining hält einen ganz schön auf Trab, da bleibt wenig Zeit für Blog und Webseite. Deshalb kommt heute ein kleiner Rückblick auf die letzten zehn Tage mit Marathontraining und den ersten Ausfahrten mit dem Rennrad. Es ist auf jeden Fall eine Zeit mit einer Trainingsintensität, die ich so noch nie hatte.

Marathontraining
Herrliches Wetter an der Elbe beim Marathontraining

Gründonnerstag – Intervalltraining

Das lange Osterwochenende begann mit einem recht kräftezerrenden Intervalltraining. Direkt nach der Arbeit ging es in den Wohlerspark, und es sollte 15 Runden werden. Ziel war es, 3×3000 Meter in jeweils unter 16 Minuten zu laufen. Dazwischen jeweils lockere 7 Minuten auslaufen. In Summe waren es dann fast 1,5 Stunden Marathontraining und vergleichsweise schwere Beine. Ich habe den Wohlerspart genutzt, da hier sehr gleichmäßig gelaufen werden kann, und das auch in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Bei vorherigen Läufen habe ich festgestellt, dass mir eine gleichmäßige Geschwindigkeit gut tut – ein Phänomen, welches ich ja auch vom Radfahren kennen.

Karfreitag – von der Sonne blenden lassen

Am Karfreitag habe ich mich von dem Sonnenschein blenden lassen und bin am Nachmittag auf das Rennrad gestiegen. Es war dann in Summe doch kälter und vor allem VIEL windiger, als gedacht. Ich entschied mich für eine Runde in die Vier- und Marschlande, was bedeutete, dass der Rückweg im Gegenwind stattfinden würde. Dafür war der Hinweg phantastisch. Geschwindigkeiten jenseits der 40 und das Anfang April – besser geht es nicht. Ich wunderte mich nur über die Radfahrer, die am Wegesrand standen um was zu trinken. 30 Minuten später wußte ich warum, es war zu windig um eine Hand vom Lenker zu nehmen 😉 Am Ende waren es knappe 50 Kilometer, die doch anstrengender wurden als gedacht – also keine Entspannung vom Marathontraining.

Ostersonntag – langer Lauf

Der Sonntag sollte zweigeteilt sein. Highlight ein abendlicher 30 Kilometerlauf und zur Aufwärmung schön vor dem Fernseher die Flandern Rundfahrt anschauen. Gesagt getan, besonders schade natürlich, dass Degenkolb sich am letzten Berg verschätze – was aber viel schlimmer war, waren die Begleitfahrzeuge von Shimano, die es geschafft haben, zwei Fahrer zu verletzen. Hier die Videos:

 

Anschließend ging es auf den 30 Kilometerlauf zur Marathonvorbereitung. Da wir so wenig wie möglich anhalten wollten, entschieden wir uns für einen Lauf an der Elbe, der uns bis nach Wedel führte. Ansonsten war es lang, lang und noch mal lang. Ansonsten haben wir das ganz gut überstanden. Aber irgendwie ist der Kopf nach einem so langen Lauf leer und es fällt schwer, sich an Einzelheiten zu erinnern. Es lief, wir wurden einmal fast von Radfahrern überfahren, Wetter war top, kurze Hosen angehabt und Zuversicht für den Marathon gesammelt. Und die Erkenntnis, dass die Beine nicht so sehr wehtaten wie befürchtet.

Ostermontag – klassische Westrunde

Am Ostermontag war das Wetter dann noch besser, so dass Felix und ich nicht anders konnten als uns auf den Sattel zu schwingen. Bei bestem Wetter und mäßigem Verkehr war es eine ganz wunderbare Runde, besser kann Radsport nicht sein. Blöd nur, wenn der Akku der nagelneuen di2 nach 40 Kilometern leer ist und der Rest des Weges per Singlespeed erledigt werden müssen. Aber jetzt weiß ich immerhin, wie man die Akkustand in Erfahrung bringt. Ob es für das Marathontraining sinnvoll war, ist wohl eher zu verneinen, hat aber Spaß gemacht.

Das weitere Marathontraining

Standen zwei weitere Laufeinheiten über 60 und 90 Minuten auf dem Plan. Gesagt, getan. Nun sind es ja nur noch 16 Tage bis zum Marathon, da heißt es in Tritt bleiben. Für das Wochenende ist wieder ein langer Lauf und eine Radfahrt geplant – es läuft und radelt 😉

Ein Gedanke zu „Marathontraining und Rennradauftakt

  1. Das gute Intervalltraining… ich mag es ja überhaupt nicht, aber es bringt einen schon extrem auf Fordermann!

    Danke für Deinen Einblick.

    Gruß
    Jens

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