Jetzt auch noch Triathlon

Seit Jahren schlummerte der Gedanke in mir, immer wieder beim zuschauen der unterschwellige Wunsch auch mal beim weltweit größtem Triathlon teilzunehmen. Mehr oder weniger unauffällig wurden Freunde und Kollegen nach ihren Erfahrungen interviewt. Und 2016 ist es dann soweit, ich werde zum ersten mal in meinem Leben an einem Triathlon teilnehmen.

Hamburg Triathlon

Natürlich in Hamburg, mit schwimmen in der Alster, Rad an der Elbe und dem Lauf an der Alster – was kann es schöneres geben. Wie bei den meisten Novizen ist der Schwimmpart der mit den größten Fragezeichen bei mir. 500 Meter schwimmen ist jetzt nicht so lang, aber im freien Gewässer und vielen anderen, da muss man sich erstmal einfinden. Das ist auch der Grund, warum ich mich für die Sprintdistanz entschieden habe. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sind jetzt natürlich keine besonders langen Strecken, aber in Summe sicherlich anspruchsvoll – je nachdem wie hart/schnell man das angeht.

Jetzt schon Ziele für den ersten Triathlon

Kein Wettkampf ohne Ziele, daher spiele ich aktuell mit einer Zielzeit von um und bei 1:30. Die sich wie folgt zusammensetzt:

  • Schwimmen: 15 Minuten
  • Rad: 38 Minuten
  • Laufen: 18 Minuten

Und die restlichen knapp 20 Minuten für die beiden Wechsel. Keine Ahnung wie realistisch das ist, aber das Radfahren mit einem Schnitt von 32 sollte ja drin sein, Laufen in 5:30 ebenfalls und das Schwimmen muss ich jetzt mal üben.

Die Anmeldung – gar nicht so einfach

Mit Spannung fieberte ich dem Anmeldestart entgegen, waren die Plätze nach diversen Erzählungen in den vergangenen Jahren doch recht schnell vergeben. Also pünktlich vor den Rechner gesetzt und versucht mich anzumelden – was nicht geklappt hat, da der Server von Mika-Timing abgeschmiert ist. Das ging nicht nur mir so, sondern vielen anderen und Unmut machte sich breit. Anscheinend lang der Zusammenbruch aber nicht an der Gesamtlast durch die Zugriffe, sondern an der Zuteilung der unterschiedlichen Preisstufen. Lagardére hat beim Triathlon, Velothon Berlin und den Cyclassics in Hamburg das Preismodell angepasst. Die Preissprünge sind nicht mehr abhängig von einem Datum, sondern von der Anzahl der bereits angemeldeten Teilnehmer. Also einen Sprung nach 2.000, 5.000 und was auch immer Anmeldungen. Genau diese Zuordnung hat die Server zum erliegen gebracht. Aus unternehmerischer Sicht ist so eine Preisaufteilung natürlich ganz schlau, da es eine Verknappung erzeugt, die es so (vielleicht) gar nicht gibt. Haben sich jetzt schon X-tausend Sportler angemeldet oder nicht? Soll ich mich jetzt schon anmelden? In den letzten Jahren war es doch nie ausverkauft, ich finde es ist ein ganz geschickter Schachzug, ob bei Events wie dem Triathlon, der nach zwei Tagen zu 90 Prozent ausgebucht ist, nötig ist, sei mal dahingestellt, gerade wenn es zu solchen Problemen führt.

Ich freue mich auf jeden Fall auf meinen ersten Triathlon – und gehe jetzt schwimmen.

Patrick Verfasst von:

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