Cyclassics 2015

Sonntag war es wieder soweit – die Cyclassics 2015 standen mit diversen Neuerungen an – aber der Reihe nach:

Vorbereitung für die Cyclassics 2015

Verlief für Felix und mich mehr als suboptimal. Bei Felix Urlaub und eine hartnäckige Erkältung, bei mir Urlaub, Umzug und daraus sehr wenige Trainingskilometer. Anders sah es bei Freerk aus, der sich aktuell für einen langen Triathlon vorbereitet und entsprechend gut in Form ist. Der vierte Standardteilnehmer unseres Teams hat es dieses Jahr leider nicht nach Hamburg geschafft, so dass wir es dieses Jahr nicht in die Mannschaftswertung schafften.

Cyclassics 2015

Startblockeinteilung bei den Cyclassics 2015

Jedes Jahr ist es wieder spannend, wenn man bei der Startnummernausgabe am Gänsemarkt erfährt, welcher Startblock es geworden ist. Da ich im letzten Jahr etwas langsamer war, Felix hingegen sehr schnell unterwegs war, rechneten wir mit einer deutlichen Verschiebung unserer Einteilung – und so kam es auch. Felix startete aus B, was der erste Block der 100er Strecke ist und hat damit einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht. Freerk bewegt sich langsam nach vorne mit I und ich startete direkt davor aus H. Neu war auch die Aufstellung der Startblöcke in der HafenCity. Neue Sachen brauchen immer etwas, bis es funktioniert und so war es auch beim Start. Einige Startblöcke waren etwas knapp kalkuliert und uns fehlte etwas die Musik und das Entertaiment im Startblock, das war in der Mönckebergstraße deutlich netter.

Das Rennen

Lief für uns alle wunderbar. Wir sind heil durchgekommen und sind alle persönliche Bestzeiten gefahren. Felix mit einem 39er Schnitt, Freerk 38er und ich mit einem 37er – das lief. In vielen Foren wurden die Cyclassics auch dieses Jahr wieder als etwas entspannter angesehen als früher, was wir in vielen Bereichen bestätigen können. Felix ist vorne in einer großen Gruppe mitgeschwommen und fühlte sich da sehr wohl und wird auch im kommenden Jahr aufgrund seiner Platzierung vorne fahren. Bei mir lief es ebenfalls entspannt, einzig nach den Harburger Bergen gab es eine Situation in der zwei große Felder zusammen bergab in eine Verengung fuhren, was dann natürlich nicht mehr passte. Zum Glück konnte ich noch bremsen. Hier noch mal ein großes Lob an die Safer-Cycling-Guards, die das absolut richtige gemacht haben und energisch zum weiterfahren aufgefordert haben, damit die Strecke wieder frei wird.

Etwas unverständlich war mir der Verhalten an der Einbiegung zum Ballindamm, gefühlte 15 Helfer mit Fahnen und Pfeifen, Hinweisschilder, Bandenbeschriftungen und Hinweise auf den Merkblättern, und die Leute rasen dennoch voll Speed in die Kurve – und legen sich drei Kilometer vor dem Ziel hin? Ähnlich verhielt es sich auf dem Heimweg mit einem Teilnehmer der 100 km Strecke, der die 155er Strecke in St. Pauli kreuzen wollte. Die Helfer regelten freundlich und kompetent, da ein Feld kam stoppten sie die Fußgänger und Radfahrer, aber besagter Sportsfreund wusste es besser und wollte noch rüber, stürzte, weil er nicht aus seinen Pedalen kam und lag dann mitten auf der Strecke….

Genug der Unverständnis – die Cyclassics 2015 waren wieder ein wunderbares Radsportfest, was für uns mit Bestzeiten besser nicht hätte laufen können – we like!

Cyclassics 2015

Patrick Verfasst von:

2 Comments

  1. […] 20 davon liefen auch gut, aber dann war mein Akku wirklich leer. 45 Trainingskilometer seit den Cyclassics waren dann doch etwas zu wenig um 110 Kilometer durch doch hügeliges Land mit einem Schnitt […]

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