43. Süderelbe Halbmarathon in Neugraben

Letzten Sonntag fand auf einer arg verkürzten Strecke der 43. Süderelbe Halbmarathon in Hamburg Neugraben statt.

Eigentlich wollte ich an dem Lauf nur als Supporter teilnehmen, aber wie es manchmal so kommt, fand ich mich ohne Begleitung in der CU-Arena in Neugraben ein 😉 Dort dann die Information, dass die Strecke durchs Alte Land aufgrund von Sturmschäden massiv gekürzt wurde. Statt einer circa 11 Kilometerlangen Wendepunktstrecke ging es nun auf eine 2,5 Kilometer lange Strecke, die für den Halbmarathon vier mal absolviert werden musste. Landschaftlich nicht so schön, aber 1000mal besser als den Süderelbe Halbmarathon komplett abzusagen.

Aushang in der CU-Arena kurz vor dem Start des Süderelbe Halbmarathons - da wurde ganz schön viel Strecke gestrichen ;-)
Aushang in der CU-Arena kurz vor dem Start des Süderelbe Halbmarathons – da wurde ganz schön viel Strecke gestrichen 😉

Start beim Süderelbe Halbmarathon

Der Sturm der beim Start noch ordentlich über Hamburg hinweg zog, hat der liebevollen Veranstaltung sicherlich 1/3 der Teilnehmer gekostet. So waren es nur 153 Starterinnen und Starter die sich am Start zum Halbmarathon aufstellten und aufgrund der kühlen Temperaturen und des Windes den Startschuss herbeisehnten. Der Vorteil an einer recht kurzen Wendepunktstrecke ist ja, dass es immer ordentlich was zu sehen gibt, gerade wenn neben dem Halbmarathon (der dann nur 20km lang wurde) noch ein 10k und 5k Rennen angeboten wird. Also ordentlich was los auf der Strecke, aber zu keinem Zeitpunkt zu voll. Da man alle paar Kilometer die gleichen Personen gesehen hat, konnte man auch den Wettstreit um die Topplatzierungen ganz gut mitverfolgen.

Mein Rennen

Ohne große Ambitionen angereist habe ich mir das ganze Geschehen in Ruhe angeschaut und auf mich wirken lassen. Nach den ersten Kilometern merkte ich, dass ich mich mit einer Pace von 5:20 – 5:30 doch ganz wohl fühlte. Und die habe ich dann auch das ganze Rennen durchgehalten. Die letzte der vier Runden dann noch etwas schneller angegangen, so dass am Ende ein Schnitt von 5:25 beim Süderelbe Halbmarathon herauskam. Für mich deutlich besser als erwartet.

Nach dem Rennen

Freute ich mich zunächst über ein warmes Getränk und warme Klamotten. Kurz noch der Siegerehrung beigewohnt und dann ging es auch schon mit den Bus direkt zurück nach Altona.

Fazit zum Süderelbe Halbmarathon

Glücklich und zufrieden im Ziel des Süderelbe Halbmarathons - und die Sonne schien auch.
Glücklich und zufrieden im Ziel des Süderelbe Halbmarathons – und die Sonne schien auch.

Ich mag diese „kleinen“ Rennen, die mit viel Engagement und Herzblut organisiert werden. Das merkt man einfach und ich freue mich, wenn ich durch meine Teilnahme die Vereine unterstützen kann. Dass eine solche Veranstaltung nicht den Komfort und das Publikum wie die großen Läufe in der City bieten kann ist klar. Für Wettkampffeeling und Taktikproben oder ähnliches sind sie jedoch perfekt.

Gerne wieder.

Patrick Verfasst von:

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